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Im Schullandheim wird wirklichkeitsnahe und gemeinschaftsbezogene
Bildungsarbeit in einer besonderen Form des Unterrichts fortgeführt.
In einzelnen Themengruppen sollen erdkundliche, geschichtliche, sozial-, natur-
und volkskundliche Gegebenheiten der Region Schleswig gemeinsam kennen gelernt
und erfahren werden.
Dazu bereiten die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer entsprechende
Unterrichtseinheiten (i.d.R. Erdkunde, Biologie und Bildende Kunst) vor, die dann in offener, handlungsorientierter Form
umgesetzt werden (z.B. Malen, Beobachten, Befragen u.A.). Die reizvolle und
geschichtsträchtige Landschaft rund um Kappeln bietet dazu eine Fülle
von Möglichkeiten - von der Eiszeitlandschaft rund um die Schlei über Vogel-,
Natur- und Küstenschutzgebiete an Nord- und Ostsee bis hin zum Wikingermuseum
in Haithabu. Selbstverständlich kommen auch sportliche Aktivitäten und
persönliche Freizeit nicht zu kurz.
Bleibende Eindrücke vermitteln mehrere Ausflüge: Eine Fahrt gibt einen
landschaftlichen Überblick über Schleswig-Holstein, von der Ostsee zur
Nordseeküste, bei einer Wattwanderung lernen wir dieses einmalige
Ökosystem kennen und erkunden die Nordseestadt Husum. Ein weiterer Ausflug
macht uns mit der historischen Altstadt von Flensburg, dem dänisch anmutenden
Hafen und der Phänomenta bekannt. Letzteres ist Ausstellung, Museum und
Experimentierstation zugleich und findet außerordentlichen Zuspruch.
Eine kombinierte Bus-/ Bootsfahrt führt uns nach Schleswig und zum Wikingermuseum
Haithabu bei Schleswig, wo wir uns über die Lebensweisen dieses
sagenumwobenen nordischen Volkes bestens informieren können.
Die Jugendherberge selbst ist in den 90er Jahren erbaut und vielfältig ausgestattet.
Jeder Klasse steht ein eigener Aufenthalts- und Unterrichtsraum zur Verfügung, ein
großes Freigelände direkt an der Schlei gibt Gelegenheit zu Ballspielen und zum Grillen.
Jede Klasse ist in einer eigenen Etage in Vier- bis Fünfbettzimmern untergebracht.
Das Essen ist reichhaltig (Nachschlag möglich), Tee kann in Trinkflaschen
abgefüllt werden. Für die Ganztagesausflüge werden Lunchpakete zusammen
gestellt.
Der Umwelt- und Gemeinschaftserziehung wird von Seiten der Herbergseltem große
Beachtung geschenkt. Daher gibt es keine Plastiktüten oder Getränkedosen,
der Abfall wird von den Schülerinnen und Schülern nach Wert- und Reststoffen
getrennt, das Ein- und Abdecken bei Tisch ist selbstverständlich Aufgabe
des jeweiligen Küchendienstes. Die Zimmer sind sauber zu halten und am Ende
des Aufenthaltes in ordentlichem Zustand zu übergeben.
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