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Dresden

Wochenendexkursion des Leistungskurses Bildende Kunst

Im Osten wer Neues

Dresden

Es schrie geradezu nach einem Besuch Dresdens, der "barocken Stadt", im Rahmen der Unterrichtsreihe Barock. Also machte sich der BK-LK auf, Dresden zu erkunden. Ein Abenteuer auf freiwilliger Basis, dem sich letztlich 7 wagemutige Schüler, begleitet von Frau Hähnel, stellten - ausgestattet mit Motivation, Kameras und allem Nötigem, um eine sieben Stunden lange Zugfahrt zu überbrücken.

In Dresden angekommen überraschte uns bereits der Bahnhof mit seiner Kuppel, die doch irgendwie Prunk ausstrahlte. Weniger prunkvoll war allerdings das Wetter. Irgendwie grau, bewölkt, Regen und mit dem dazu gehörigen Wind begrüßte uns der Osten.

Der nächste Tag machte allerdings etwas Mut. Es hatte, vorläufig, aufgehört zu regnen und bei "richtig guten Brötchen" (Zitat) sah die Welt schon viel besser aus.

Auf dem Tagesplan stand ein Stadtrundgang, die Besichtigung der Galerie der Alten Meister im Zwinger und die Möglichkeit, Dresden auf eigene Faust zu erkunden.

Die Stadtführung gestaltete sich als eine Mischung aus geschichtlichem Vortrag und Plaudern aus dem Nähkästchen. So lernten wir, dass der Zwinger in vergangenen Tagen, der damaligen Mode entsprechend, bunt angemalt war und dass Putti eine typische Verzierung des Barock waren, aber auch, wie gerne der Dresdner den Sandsteinfuß einer solchen streichelt und wir taten es ihm gleich. Auch, dass das Essen in der Kantine des ehemaligen Linde-Gebäudes recht widerlich war oder, dass sich der König eine Verbindung zum Haus seiner Mätresse errichten ließ, so dass er, ohne den Boden berühren zu müssen, mit dieser diverse Stunden teilen konnte. Das Grüne Gewölbe, die Frauenkirche oder die Ludwigskirche standen natürlich auch auf dem Programm. Höhepunkt der Stadtführung bildeten wohl aber die Eierschecken, die unbedingt zu probieren sind, sollte man Dresden besuchen.

Nach dieser Großpackung Kultur und dem Marsch durch die Dresdner Innenstadt waren wir um manche Erfahrung reicher und unsere Füße wunderlicherweise um einige Tonnen schwerer. Es verwundert folglich nicht, dass diese erst einmal ausgeruht werden mussten.

Der Abend sah noch ein gemeinsames Essen vor. Nach vielem Hin und Her, ob asiatisch, holländisch oder karibisch, konnte sich die Gruppe endlich einigen. In der gemütlichen Atmosphäre eines Italieners ließen wir den Tag ausklingen.

Am frühen Morgen des Sonntages ging es dann wieder Richtung Westen. Ohne Blessuren überstanden alle dieses Abenteuer und es wird sogar gemunkelt, es hätte gefallen.

Es bleibt also nur zu sagen, dass sich ein Besuch Dresdens, auch für weniger Kulturinteressierte, auf jeden Fall lohnt.

Anna Walther

Zu "Exkursionen"

Erstellt von Webmaster. Letzte Änderung: Webmaster, 20.09.2009 12:16 (ID: 203)

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