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Der Wettbewerb Mathematiques sans Frontieres / Mathemathik ohne Grenzen wurde 1989
von einem Schulaufsichtsbeamten der Academie Strasbourg angeregt und im Nordelsaß
erstmals durchgeführt.
Der internationale Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen" unterscheidet sich von anderen Wettbewerben
hauptsächlich dadurch, dass an ihm ganze Klassen bzw. Kurse der Jahrgänge 10 und 11
teilnehmen.
Dabei steht die Förderung der Teamfähigkeit im Vordergrund,
da die Schüler die Bearbeitung der gestellten Aufgaben in eigener Verantwortung organisieren.
Die während der 90 Minuten dauernden Bearbeitungszeit Aufsicht führenden Lehrer
müssen fachfremd sein und sollen nur für einen reibungslosen Ablauf sorgen.
Die Aufgaben können mit den Kenntnissen der Klassenstufen 10/11 gelöst werden.
Sie behandeln verschiedene Themen auf unterschiedlichem Niveau, so dass leistungsdifferenzierte
Gruppenarbeit möglich, ja sogar notwendig ist.
Eine der Wettbewerbsaufgaben ist in einer Fremdsprache (Englisch, Französisch,
Italienisch oder Spanisch) formuliert und muss auch in dieser Sprache gelöst und dokumentiert
werden.
Der Wettbewerb findet jährlich statt.
Er gliedert sich in einen Probedurchgang im Dezember und den Hauptdurchgang im Februar.
Der Februartermin ist international festgelegt; die Preisträger werden regional ermittelt.
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